TSV Pliezhausen II – SV Gniebel 2 : 5

Am vergangenen Sonntag gastierte unsere Elf, zum Lokalderby, bei der Reserve des TSV Pliezhausen. Der Start in die Partie verlief denkbar schlecht. Bereits in der 4. Spielminute gingen die Hausherren durch einen äußerst zweifelhaften Freistoß in Front. Dadurch ließ sich unsere Mannschaft jedoch nicht aus der Ruhe bringen und diktierte das Spielgeschehen. Man konnte sich zu diesem Zeitpunkt der Partie lediglich keine zwingenden Chancen herausspielen. So dauerte es bis zur 35. Minute, in der Julian Unger im Strafraum gefoult wurde und der Schiedsrichter folgerichtig auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tom Schwaibold souverän links oben im Lattenkreuz zum 1:1. Die Freude währte aber nicht lange, da der TSV Pliezhausen II nur eine Zeigerumdrehung später den alten Abstand wieder herstellen konnte und das 2:1 erzielte. Nun überschlugen sich die Ereignisse förmlich. In dem wiederum nächsten Angriff unserer Elf, wurde diesmal Tom Schwaibold im 16-Meter-Raum von den Beinen geholt und auf Strafstoß entschieden. Nach alter Fussballweisheit trat der gefoulte Spieler nicht selbst an und Marvin Götz verwertete aus 11-Meter zum 2:2 (40. Minute). Nur weitere fünf Minuten später wurde eine Hereingabe unserer Mannschaft im Strafraum mit der Hand abgewehrt und dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl, als erneut auf den Punkt zu zeigen. Auch diesen Strafstoß verwandelte Marvin Götz eiskalt und schnürte so seinen Doppelpack zum 2:3. Nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit ging es anschließend zum Pausentee. In der zweiten Halbzeit bestimmten unsere Jungs das Spielgeschehen und konnten sich weitere gute Möglichkeiten herausspielen. Es dauerte schließlich bis zur 74. Minute ehe Julian Unger, nach einem Schnittstellenpass, allein vor dem gegnerischen Keeper auftauchte und zum 2:4 einschob. Durch diesen Treffer war der Deckel auf dem Topf und die Moral der Heimelf gebrochen. Weitere 10 Minuten später konnte somit erneut Julian Unger, nach überragender Vorarbeit durch Jason Mel Kanthak, zum 2:5 Endstand einschieben.

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