Chronik

Von der Gründung, den Anfängen, aus der Vergangenheit und der Gegenwart unseres Vereins.

Sechzehn sportbegeisterte junge Männer waren es, die sich am Pfingstmontag, den 16.Mai 1910, im Gasthaus zur „Krone“ zur Gründungsversammlung trafen und somit den Weg den Weg zum sportlichen Leben in der Gemeinde Gniebel bahnten. Diese 16 Gründungsmitglieder, von den noch 10 das 50jährige Jubiläum erlebten sind: Jakob Nonnenmacher (1883), Jakob Bauer (1883), Albert Goller (1885), Georg Kurz (1885), Ludwig Kurz (1888), Gottlieb Nonnenmacher (1890), Gottlob Heim (1890), Johannes Gaiser (1890), Gottlieb Beck (1890), Jakob Walker (1890), Ludwig Löffler (1891), Georg Löffler (1891), Jakob Kurz (1891), Johannes Nonnenmacher (1891), Johannes Rein (1892) und Albert Nonnenmacher (1894).

Die Wahl der ersten Versammlung des „Turnvereins Gniebel“ hatte folgendes Ergebnis: 1.Vorsitzender: Jakob Nonnenmacher, 2.Vorstand: Ludwig Kurz, Schriftführer: Georg Löffler, Kassier: Georg Kurz, Turnwart: Jakob Bauer.

2 Verein 1.Satzung 1910         5 Verein 1.Kassenbuch 1910          3 Verein 1.Satzung 1910          13 Verein Protokoll 1948

9 Verein Fahne Turnen 1919 Arbeiterturnerbund

Nun war der Weg frei zu sportlichen aktiven Tätigkeiten und es wurden jeden Sonntagmorgen unter der Linde an der Walddorferstrasse Turnstunden abgehalten. Die Anschaffung der nun benötigten Turngeräte war ein schwieriges Problem. Da ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 20 Pfennig und ein zusätzlicher Turnstundenbeitrag von 10 Pfennig waren die einzigen Einnahmen. Doch mit viel Idealismus und tatkräftiger Mithilfe aller Vereinsangehörigen gelang es, ein Reck, einen Barren und weitere Turngeräte anzuschaffen.

Es wurden dann die ersten Turnfeste besucht und der Verein hielt jedes Jahr ein Abturnen, Rekrutenabschiede und Weihnachtsfeiern ab. Im Jahre 1914 zählte der Verein schon 28 Mitglieder.

Der erste Weltkrieg unterbrach dann für einige Jahre das Vereinsleben und hinterließ in den Reihen der Mitglieder große Lücken, erst 1919 kam wieder Leben in den Verein. Angeschlossen an den „Arbeiterturnerbund“ wurde an Turnfesten in Kirchheim, Esslingen, Cannstatt, Lustnau und Riederich teilgenommen.

2 Turnen Riege 1922

Siebzehn Jahre nach der Gründung, im Jahre 1927 kam das Fußballspiel nach Gniebel und es wurde eine Fußballmannschaft aufgestellt. Der von Pliezhausen nicht mehr benutzte Sportplatz an der Tellerhecke wurde gepachtet, die Pachtsumme, die bis zu 120 RM jährlich betrug, von der Gemeinde Gniebel bezahlt.

Am 23. Juni 1929 wurde das Fest der Fahnenweihe veranstaltet, hier konnte der 1. Vorstand Wilhelm Nonnenmacher die erste Vereinsfahne einweihen, dabei wurden von der Mitgliedern turnerische Übungen gezeigt und leichtathletische Wettkämpfe ausgetragen.

Nach diesen erfolgreichen Jahren wurde der Verein am 06. April 1933 infolge politischer Schwierigkeiten aufgelöst, das Geld beschlagnahmt und die Fahne verboten. Doch schon wenige Wochen später, im Mai des gleichen Jahres, war es möglich, den Verein wieder in sichere Bahnen zu geleiten und den Sportbetrieb wieder aufzunehmen. Allerdings musste sich der Verein dazu dem Reichsbund für Leibesübungen (RfL) anschließen.

Im Jahre 1934 gelang es dem rührigen 1. Vorstand Johannes Rein (der ein Gründungsmitglied, im Vereinsausschuss seit 1921 und Schriftführer ab 1923 sowie Ehrenvorstand bis zu seinem Tod 1975 war), mit Unterstützung des RfL., daß die Gemeinde Gniebel 4 Äcker mit insgesamt 48 Ar im Gewand „Stücke“ kaufte. Nach langer, mühevoller, freiwilliger Arbeit entstand der heutige „Alte Sportplatz“. Auch ein kleines Sporthaus wurde in freiwilliger Arbeit neben dem Sportplatz erstellt, der damalige Kassier Karl Ritter musste für Materialkosten 860 Reichsmark aus der Vereinskasse bezahlen. Am 25. Juni 1939, wenige Wochen vor Kriegsbeginn, konnte Vorstand Johannes Rein das Sporthaus seiner Bestimmung übergeben. Damit verbunden war ein Fußball-Turnier und leichtathletische Wettkämpfe.

1 Fußball 1.Mannschaft 1930

Noch im August 1938 beteiligte sich die Turnerriege des Vereins am Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau.

Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges schmolz der Verein schnell zusammen, doch wurde jedes Jahr an den leichtathletischen Wettkämpfen der Kreis-Sportfeste, zuletzt 1944 in Betzingen, teilgenommen.

7 Verein Fahne vorne (2)

Erst im Frühjahr 1948 wurde der Verein wieder ins Leben gerufen. Die erste Generalversammlung am 24. Juli 1948 beschloss, den Namen „Sportverein Gniebel 1910“ anzunehmen. Als erste Vereinsfunktionäre wurden gewählt: 1. Vorsitzender, Albert Löffler; 2. Vorsitzender, Emil Nonnenmacher; Erwin Nonnenmacher und Gottlob Hafner.

8 Verein Fahne hinten

Im gleichen Jahr wurde der Fußball in der Verbandrunde der B-Klasse Tübingen wieder aufgenommen. Am 3. und 4. Juni 1950 feierte der Verein sein 40jähriges Bestehen, damit verbunden war ein Fußball-Pokalturnier und ein Ortslauf.

Der Verein entschloss sich 1956, im Hinblick auf die unzureichenden Umkleide- und Waschgelegenheiten, für seine aktiven Sportler ein eigenes Vereinsheim zu erstellen. Zu diesem Projekt fand der erste Spatenstich am 20. September 1958 statt. Mit einer finanziellen Unterstützung von insgesamt DM 4000 seitens der Gemeinde Gniebel, dem Regierungspräsidium und dem WLSB war es möglich, den Bau in Angriff zu nehmen. Nach einer Bauzeit von knapp 2 Jahren konnte das Klubhaus von den Vereinsmitgliedern, bei einer Leistung von über 2000 freiwilligen Arbeitsstunden, rechtzeitig zum 50jährigen Jubiläum fertiggestellt werden. Diesem Vereinsheim wurde ein vereinseigener Wirtschaftsbetrieb angeschlossen.

Im 50. Jubiläumsjahr des Vereins gelang der Fußballmannschaft zum erstenmal in der Vereinsgeschichte die Meisterschaft in der C-Klasse Reutlingen, so dass am 11. und 12. Juni 1960 sowohl die Meisterschaft als auch das 50jährige Bestehen des Vereines gebührend gefeiert werden konnte.

32 Verein Festzug 1960 50-Jubiläum33 Verein Festzug 1960 50-Jubiläum (2)7 Fußball Meister 1960

Das Wirtschaftsprovisorium ließ die Vereinsmitglieder und Funktionäre nicht ruhen. Sie begannen im Herbst 1961 mit dem Bau des heutigen Wirtschaftsgebäude. Nach Leistung von mehr als 5500 freiwilligen Arbeitsstunden konnte am 03. November 1962, unter großer Beteiligung der Vereinsmitglieder, die Eröffnung der Vereinsgaststätte durch das Pächterehepaar Helene und Heinrich Sulz stattfinden.

25Bau Ballfang Spass 15 Bau Wirtschaftsgebäude 1961(2)

1966 fand zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins ein Fußballjugendturnier statt. Im Jahr darauf wurde ebenfalls zum ersten Male, ein örtliches Pokalturnier, unter Beteiligung des Gesangvereins, der Feuerwehren aus Gniebel und Dörnach und einer inaktiven Mannschaft des Sportvereins abgehalten.

7 Fußball Jugend 1960

Bei der Weihnachtsfeier 1968 wurde vor vollem Haus das Theaterspielen wieder belebt. Die große Resonanz bei den Mitgliedern veranlasste den Vorstand gemeinsam mit dem Gesangverein eine Tribüne an zu schaffen.


42 Verein Theater (4)43 Verein Theater ab 198541 Verein Theater 1985 (2)

Am 13. September 1969 stand hoher Besuch ins Haus. Der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, Fritz Walter machte Station in Gniebel, plauderte aus seinen Erinnerungen und gab bereitwillig Autogramme.

8 Fußball Fritz Walter

Ehrenspielführer der Nationalmannschaft Fritz Walter

9 Fußball Frotz Walter Fußball Meisterschaft 97 Fußball Meister 99 (3)

60jähriges Vereinsjubiläum konnte am 20. und 21. Juni 1970 gefeiert werden.

Leider stand in der Folgezeit der sportliche Erfolg unter einem sehr schlechten Stern. Im Spieljahr 70/71 stieg man in die C-Klasse ab, um im nächsten Jahr sofort wieder aufzusteigen.

2 Jahre später musste man leider wieder in den sauren Apfel des Abstiegs beißen und spielt damit wieder mit wechselndem Erfolg in der heutigen Kreisliga B.

Im Januar 1975 verstarb der erste Ehrenvorstand des Vereins Herr Johannes Rein. Herr Rein geb. 1892 war 1910 ein Mann der ersten Stunde und über viele Jahre in verschiedenen Ämtern aktiv für den Verein tätig..

Das große Dauerproblem der Fußballer, nach einem neuen den Ansprüchen genügenden Fußballplatzes, konnte in den folgenden Jahren gelöst werden. Die Gemeinde Pliezhausen erfüllte ihre Zusage aus dem Eingemeindungsvertrag von 1972 und baute in der Folgezeit in eigener Regie im Gewand Krähenäcker die heutige Sportanlage. Wieder einmal war der Idealismus und Einsatz aller Vereinsmitglieder gefordert, als es darum ging die Abschrankung, das Flutlicht und den Ballfang zu erstellen. Weiter wurde beim Bau des Frisch- und Abwasserkanals nach Kräften mitgeholfen. Diese Anlage konnte 1977 in Verbindung mit 50 Jahre Fußball eingeweiht werden.

20 Bau Sportplatz 1991

In den Jahren 1979 und 1980 musste man unser Vereinsheim den heutigen Erfordernissen anpassen. Zu diesem Zweck wurde der gesamt Sanitärtrakt mit zwei neuen Umkleideräumen und dem Schiedsrichterraum erweitert. Die Küche wurde ebenfalls vergrößert und modernisiert. Auf den neuesten Stand wurde auch die Heizanlage gebracht. Die alte Umluftheizung wurde durch eine moderne Warmwasser-Zentralheizung ersetzt. In den letzten Jahren wurden die Innenräume mit einer Holzdecke und neuen Beleuchtungskörpern ausgestattet. Alle diese Arbeiten wurden ein weiteres Mal durch selbstlosen Einsatz der Mitglieder in Eigenleistung durchgeführt.

18 Bau KücheUmkleide 1979-80

In den letzten Jahren gelang es endlich, das sportliche Angebot des Vereins zu vergrößern. Es wurde eine Abteilung „Mutter- und Kind-Turnen“ gegründet. Seit 1983 bieten wir in einer Gymnastik Gruppe Frauen die Möglichkeit sich sportlich und turnerisch zu betätigen und sind, was diese Abteilung betrifft, zu den Anfängen des Vereins zurückgekehrt. Wir werden uns auch in Zukunft bemühen auf diesem Wege weiterzugehen und das Freizeitangebot des Vereins weiter auszubauen.

36 Verein 1.Mai Spiele Mutter-Kind6 Turnen Frauengym. 1983

Dieses Vorhaben ist uns im Jahr 1986 mit der Gründung einer Männergymnastik unter der Leitung des Sportlehrers Herr Gommlich auch gelungen.

1987 konnten wir beim SV Gniebel auf 60 Jahre Fußball zurückblicken. Dieses Ereignis wurde mit einem Fest, das ein Senioren – Turnier und Jugendspiele beinhaltete, gefeiert.

Eine Premiere und Neuland in Sachen aktuelle Informationen gab es 1988. Unter dem Namen „SVG-aktuell“ erschien eine Stadionzeitung die an die Zuschauer mit aktuellen

Infos über den Verein und ins besonders der Abteilung Fußball an jedem Heimspiel bis heute kostenlos ausgegeben wird.

Das Jahr 1989 stand leider unter keinem all zu guten Stern. Mangels Beteiligung mussten sowohl das Mutter- und Kind-Turnen als auch die Männergymnastik eingestellt werden. Dies bedeutete einen herben Rückschlag für das sportliche Angebot im Verein.

Nach langem schwierigen Verhandlungen zwischen den Gemeinden Pliezhausen und Walddorfhäslach erfolgte in diesem Jahr auch der erste Spatenstich für den so lange ersehnten zweiten Sportplatz. Allerdings mussten die Arbeiten, kurz nach Beginn, auf Beschluss des Landratsamt Reutlingen wegen Ungeklärtheiten zwischen den Gemeinden wieder eingestellt werden. Die Odyssee schien kein Ende zu nehmen.

Doch 1990 war „die Kuh vom Eis“ so interpretierte es Herr Bürgermeister Brucker. Die endgültige Baufreigabe wurde vom Landratsamt erteilt. Uns allen ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, als die Firma Moser mit Volldampf an die Verwirklichung des zweiten Sportplatzes ging.

Hierzu ergeht nochmals ein herzliches Dankeschön an die Gemeindeverwaltung und hier ins besonders an dem damaligen Herrn Bürgermeister Brucker für die tolle Unterstützung.

Einen wichtige Schritt für unsere Jugendfußballer haben wir in diesem Jahr ebenfalls vollzogen, da bisher der Jugendfußball mit teils eigenen, teils mit dem SV Walddorf am Spielbetrieb teilnahmen.

Wurde ab der Saison 90/91 eine Fußballjugendspielgemeinschaft mit dem SSV Rübgarten und dem TSV Pliezhausen gegründet, die bis heute besteht und damit eine der ältesten Spielgemeinschaften im Bezirk Alb ist. Durch diesen Schritt haben wir unseren Jugendlichen optimale Bedingungen für den Trainings- und Spielbetriebs geschaffen. Hallenturniere werden hier jedes Jahr in der Sporthalle Pliezhausen durch die Jugend veranstaltet.

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Jeder Spieler kann nun entsprechend seines Talentes und Alters in der für ihn richtigen Mannschaft seinem Sport nachkommen.

Mit der vorbildlichen Unterstützung der Aktiven- und AH-Spieler wurden 1991 die Ballfänge und Flutlichtanlage am neuen Platz installiert.

Somit stand der Einweihung, die am 31. August und 1. September 1991 unter großem Zuspruch der Bürgerschaft und der Vereinsmitgliedern gefeiert wurde, nichts mehr im Wege. Durch den zweiten Sportplatz finden unsere Aktiven und Jugendfußballspieler nun mehr optimale Bedingungen vor, die sich hoffentlich auch in den sportlichen Erfolgen niederschlagen.

5 Verein Neuer Sportplatz

Unter der Federführung der Vorstandschaft und der Abteilung Fußball, sowie dem Einverständnis der Gemeinde Pliezhausen, wurde mit dem Verkauf und dem Anbringen von Werbetafeln für eine Bandenwerbung begonnen.

Dies war ein wichtiger Schritt, um langfristig den Sport, in Verbindung mit der Stadionzeitung ( Sportplatzheftle ) zu finanzieren und auszubauen.

Die bauliche Situation, ins besonders der nicht mehr zeitgemäße Zustand der Pächterwohnung im Untergeschoss des Sportheims riefen wieder einmal Bautätigkeiten auf den Plan. Nach den Vorplanungen von Ende 1992 bis Mitte 1993 wurde im September mit dem Bau einer neuen Wohnung begonnen. Dies bedeutete, dass der komplette Sportlertrakt und Teile der Küche und Lagerräume aufgestockt wurden. Wieder einmal, wie so oft in der langen Geschichte des SVG, waren die Mitglieder gefordert eine Baumaßnahme durchzuführen. Die Umbau- und Erweiterungsbaumassnahmen wurden im Frühjahr 1994 abgeschlossen. Dadurch hat unser Sportheim wieder eine Aufwertung erfahren, die dem Verein auf lange Sicht zu gute kommen wird.

22 Bau Aufstockung1993-94

In den Jahren 1995 – 1997 wurden noch weitere bauliche Leistungen vollbracht.

So entstand unter anderem ein Vereinsraum im Untergeschoss des Sportheims. Weiterhin wurde eine Terrasse (Biergarten) fertiggestellt und die Lüftungsanlage in der Küche modernisiert.

Ab dem Jahr 1996 Stand der Sport und endlich die lang ersehnten Erfolge im Mittelpunkt des Vereinslebens.

Eine Erweiterung des sportlichen Angebots wurde durch die Gründung der Jazztanz-Gruppe erreicht. Im September 96 wurde mit dem Jazztanz unter der Leitung von Christina Rienecker für Frauen gestartet und schon im Oktober durch die zwei Kindergruppen erweitert. Diese neue Gruppe brachte einen enormen Mitgliederzuwachs als auch neues Leben in den Verein.


17 Luntics ca 2000
16 Lunatics 1999_fc 13 Turnen Jazz (3)  
12 Turnen Jazz (2)

11 Turnen Jazz 1996

Dem wollten die Fußballer nicht nachstehen. Zum einen konnte wieder eine 2. Mannschaft gemeldet werden, zum anderen kehrte mit dem neuen Trainer Frank Balleis der sportliche Erfolg zurück. Nachdem man in den vergangenen Spielzeiten sechsmal „Vize“ wurde, gelang im Spieljahr 96/97 der lang ersehnte Aufstieg in die Kreisliga A. Diese Meisterschaft wurde natürlich gebührend mit einem Fest und den Fallschirmspringern gefeiert, die den Abteilungsleiter Willi Heimann per Tandemsprung zu Spiel „ einflogen „.

Die sportlichen Erfolge konnten in Folgezeit noch gesteigert werden.

In der Saison 97/98 errang die erst vor einem Jahr gegründete 2. Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga C und konnte damit verbunden Aufstieg in die Kreisstaffel B feiern. Die erste Mannschaft wurde auf Anhieb Vizemeister in der Kreisliga A, mit nur einem Punkt Rückstand auf Meister Rommelsbach und verpasste denkbar knapp den Durchmarsch in die Bezirksliga.

Fußball Meister 98 2.Mannschaft Fußball Meisterschaft 97 (3)Fußball Meisterschaft 97 (2)Fußball Meister 97

Des weiteren hat der Verein durch eine Kooperation mit dem SSV Rübgarten seine Attraktivität durch Kursangebote in den Bereichen Konditions-Fitness- und Wirbelsäulengymnastik weiter erhöht.

Den absoluten Höhe Punkt beim SV Gniebel brachte die Saison 98/99. Mit stattlichen 19 Punkten Vorsprung sicherte sich die Mannschaft schon frühzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga A und damit den Aufstieg in die Bezirksliga Alb. Dies bedeutete gleichzeitig den größten sportlichen Erfolg der Fußballspieler in der 90jährigen Vereinsgeschichte.

Als weiteren festen Bestandteil hat sich das, vom damaligen Trainer Frank Balleis, erstmals 1998 durchgeführte Elfmeterturnier als festes Bestandteil im Vereinsleben integriert. Nach der tollen Resonanz beim ersten Turnier ist es nach 11Jahren und 11 Turnieren einfach nicht mehr weg zu denken.

Um das sportliche Angebot und damit den Anreiz, neue Mitglieder zu gewinnen, wurde vom Verein im Jahr 2000 ein Beach – Volleyballfeld gebaut, das bis heute regen Zuspruch hat.

6 Verein Beach Volleyball

Das Jubiläumsjahr 2000 war schon im Vorfeld geprägt durch etliche festliche Veranstaltungen, sowie die geplante Sportheimerweiterung. Unsere Gaststätte wurde komplett renoviert und mit einen Anbau deutlich vergrößert, die neue Terrasse wurde überdacht.

Wieder einmal sind der Idealismus und die Bereitschaft aller Mitglieder des SV Gniebel gefordert, den Verein selbstlos und mit viel Opferbereitschaft zu unterstützen. Der permanente sportlichte Ausbau zum einen, und die baulichen Maßnahmen zum anderen, waren die Grundpfeiler dafür, dass der SV Gniebel, beruhigt und mit allen positiven Perspektiven in das neue Jahrtausend gehen kann.

Im Dezember 2003 wurde ,auf Initiative von unserem Mitglied W. Kern, der 1. Waldweihnachtsmarkt am Eichwasen veranstaltet. In Zusammenarbeit mit dem SSV Rübgarten wurde jetzt bereits der siebte Waldweihnachtsmarkt veranstaltet.

44 Verein wwm 08 (2)

2003 war Günter Schäfer und Christian Tiffert für eine Trainingsstunde zu Besuch bei der D-Jugend der SG Pliezhausen auf dem Sportgelände des SV Gniebel

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Die Saison 2007/2008 der Fußballer war geprägt von Verletzungen und langen Ausfällen von mehreren Spielern beider Mannschaften. Dadurch musste man zwei sportliche Rückschläge hinnehmen, nach 9 Jahre in der höchsten Staffel des Bezirks Alb stieg die erste Mannschaft in die Kreisliga A ab. Die zweite Mannschaft stieg von der B – Liga in die Kreisliga C ab.

Wiedereinmal standen 2008 Baumassnahmen an, das 1938/39 erstellte Sporthaus „den meisten nur als das „Hüttle“ bekannt, musste renoviert werden. Bis auf das Dach, das bereits vor Jahren erneuert wurde, wurde ein kompletter Neuaufbau durchgeführt.

Unterstützt durch die Gemeinde Pliezhausen mit einem Zuschuss, mit dem Idealismus und Einsatz vieler Mitglieder konnte die Renovierung durchgeführt werden.

    24 Bau Altes Häusle 2009 3 Altes Häusle 2009

Sportlich wurde 2008/2009 der direkte Wiederaufstieg mit dem 2. Platz denkbar knapp verpasst. Erstmals in der Vereinsgeschichte musste der SV Gniebel in Relegationsspielen um den Aufstieg antreten, hier konnte der SV Wendelsheim in Rübgarten gesiegt werden, im zweiten Spiel gegen den TSV Undingen in Kirchentellinsfurt mit einer 2:1 Niederlage scheiterte man nicht nur am Gegner, auch die Schiedsrichter meinten das Spiel mit dubiosen Entscheidungen zu entscheiden zu müssen..

Vielleicht gelingt der Aufstieg im Jubiläumsjahr 2010, nachdem die Mannschaft als Tabellenführer überwintert, muss die Meisterschaft und der Aufstieg das Ziel im der Saison 2009 /2010 sein.

2011 war zum ersten Mal die VfB Stuttgart Fußballschule auf dem Sportgelände des SV Gniebel und konnte rund 45 Kinder in die Finessen des Fußballspiel einweisen. Günter Schäfer mit seinem Team leitete von Freitag Nachmittag bis Sonntag das Camp.

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2013 musste wieder einmal ein größerer Arbeitseinsatz durchgezogen werden, da bedingt durch einen Pächterwechsel umgebaut werden musste. Ein Holz Pizzaofen wurde in vielen Stunden eingebaut, die Decken in der Küche und in den Duschräumen erneuert sowie ein Großputz durch viele Helferinnen durchgezogen. Es hat sich auch diesmal wieder gelohnt und so konnte am 1.September 2013 das neue Pächter Ehepaar begrüßt werden.

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Im September 2014 war Günter Schäfer mit der VfB Stuttgart Fußballschule zum zweiten Mal Gast in Gniebel. Höhepunkt war am Sonntag der Besuch vom VfB Stuttgart Maskottchen Fritzle. Fritzle und die Jugendspieler aus dem Camp begleiteten die aktiven Spieler vom SV Gniebel im Spiel gegen den SSV Rübgarten II auf den Platz.

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Welche Arbeit zu leisten, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren, um einem Sportverein in einer so wechselvollen Zeit wie den letzten 100 Jahren, nicht nur die Existenz zu geben sondern ihn auch permanent auszubauen, mag nur der zu ermessen, der selbst dem Sport zugetan ist.

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Sportheim am Tag

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Sportheim in der Dämmerung

4 Verein Sportplatz (4)

Sportplatz 1 – Hauptplatz

5 Verein Neuer Sportplatz

Sportplatz 2 – Nebenplatz

Auch in 2015 stehen wieder Modernisierungsarbeiten an. So müssen die in die Jahre gekommenen Kühlhäuser erneuert und die Lüftungsanlage repariert werden. Auch im Sportlertrakt sind wieder Arbeiten von Nöten: der Duschraum wie auch der Schiedsrichterraum müssen dringend renoviert werden. Auch der Ballfang am Hauptplatz der Sportanlage hat dringenden Bedarf an Erneuerung. Um die Renovierungen abzurunden sollte auch die Fassade neu gestrichen werden.

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Schiedsrichterkabine – mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Reutlingen

2016, im Januar stand die Erneuerung und Erweiterung unseres Holzpizzaofens an. In vielen Arbeitstunden wurde der alte Ofen zurückgebaut, der Arbeitsbereich erweitert und ein neuer Ofen Stein auf Stein gemauert. Auch das Kühlhaus neben der Küche bedarf einer Erneuerung. Das Kühlaggregat war ausgefallen und ein modernes, stromsparendes wurde an der Aussenwand montiert. Dadurch reduzieren sich die Unterhaltskosten des Sportheims weiter.

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Aufbau Holz – Pizza Ofen

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Aufbau Holz – Pizza Ofen

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Aufbau Holz – Pizza Ofen

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Aufbau Holz – Pizza Ofen

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neuer Holz Pizza Ofen mit Anrichte

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Arbeitsplatz unseres Pizzabäckers

 

Wir haben uns entschlossen unseren Gästen noch mehr zu bieten und so konnte ein weiteres Highlight am 6. Mai 2016 installiert werden. Ein Beamer und eine Motor-Leinwand mit einer 133 Zoll Diagonale wurde angeschafft und somit können Sportevents auf der Großleinwand  angesehen werden. Die EM 2016 in Frankreich kann kommen.

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Mediacenter mit 133 Zoll Leinwand & Beamer

 

Am Freitag, 19.Mai 2017 um 18:30 Uhr war es endlich wieder soweit, das 20. Elfmeterturnier des SV Gniebel konnte pünktlich gestartet werden. Trotz sehr widrigem Wetter, viel Regen und Kälte, kamen alle 50 angemeldeten Mannschaften pünktlich zum Start. Die diesjährige Veranstaltung gewann die Mannschaft „Gegen, Gegen, Gegen“ und erhielt den ersten Preis, einen Scheck über 200 €.

Ein besonderes Highlight, das „Team Minkes“ erhielt einen Sonderpreis für die Teilnahme an allen Turnieren in den vergangenen 20 Jahren.

Heimspiel für Simon Wild: Am 20. Mai 2017, pünktlich um 20:00 Uhr begrüßte der aus Gniebel stammende Simon Wild seine Gäste zu einem Konzert im Festzelt des SV Gniebel. Rund 200 Besucher aus Gniebel und Umgebung begeisterte er über 4 Stunden mit seinen musikalischen Darbietungen, von Volksmusik bis aktuelle Schlagern auf der Steirischen. 

      

August 2017: Pächterwechsel im Sportheim. Lucia Amoretti hört zum 14.8.2017 auf und übergibt den Stab an Elena Olejniczak und Team. Alexander Olejniczak hat bereits unter Lucia Amoretti 8 Monate als Pizzabäcker im Sportheim gearbeitet.

Elena Olejniczak

 

Oktober 2017: Die Fassade des Sportheim SV Gniebel wird grundlegend saniert.

 

Mai 2019: Erneuter Pächterwechsel in der Sportgaststätte Gniebel. Elena Olejniczak hört zum 30. April 2019 als Pächter des Sportheim Gniebel auf. Nachfolger Jose Luis Perez Del Pino führt das italienische Restaurant mit seinem Team unter dem neuen Namen il nostro Sportgaststätte Gniebel, was soviel bedeutet wie „unsere Sportgaststätte Gniebel“ weiter. Jose hat bereits 6 Jahre Erfahrung in der italienischen Gastronomie, u.A. führte er das Schützenhaus in Sondelfingen.

 

Alles was heute in unserem kleinen Verein vorhanden ist konnte nur erreicht werden, weil es in den vergangenen Jahren immer wieder Frauen und Männer gab und heute gibt, die sich völlig uneigennützig für den Verein und seine Belange in ihrer Freizeit einsetzen. Möge der Mut, die Treue und die Schaffenskraft unserer Vereinsmitglieder auch in Zukunft Vorbild sein den Verein entsprechend weiter zu führen und auszubauen.